Stiftung Warentest

zur derzeitigen Situation

 

Wie die Stiftung Warentest ihre Macht missbraucht

 

Wer ist die Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest wurde 1964 mit dem Ziel gegründet, durch vergleichende Tests von Waren und Dienstleistungen eine unabhängige und objektive Unterstützung zu bieten. Statt wie damals Rührgeräte und Nähmaschinen testet sie mittlerweile so ziemlich alles. So zum Beispiel seit 1991 über die Tochterzeitschrift Finanztest, die sich Finanzdienstleistungen, Steuern und Verbraucherrecht widmet. Hier finden sich in der Aprilausgabe 2019 Themen wie „Schneller schuldenfrei“ oder „Die beste Zahnpolice für jeden Typ“ oder „Erfolgreich anlegen in Aktienfonds Europa“. So weit, so gut. Seit einigen Jahren berichtet Finanztest jedoch auch über Wohnungsbaugenossenschaften. Das fanden wir zunächst gut, denn als kleine unbekannte eigentumsorientierte Wohnungsbaugenossenschaft ist es schwer, neue Mitglieder zu bekommen. Und da wir nichts zu verstecken haben, freuten wir uns auf die voraussichtlich positive Berichterstattung. Leider war dem nicht so. Seit Jahren versucht die Stiftung Warentest uns nun durch den Dreck zu ziehen.

 

Was haben wir mit der Stiftung Warentest zu tun?

2016 hören wir das erste Mal von der Stiftung Warentest. Rosemarie Riedl, ein Mitglied der Genossenschaft, wollte anscheinend nie Mitglied werden. Anstatt uns das explizit mitzuteilen, wendet sie sich an die Stiftung Warentest. Dieses redet nie ein Wort mit uns, fragt nie nach der Wahrheit, sondern veröffentlicht einen diffamierenden Artikel über uns und setzt uns mit einer schwachsinnigen Begründung auf eine Warnliste zum Thema Geldanlage, obwohl wir keine Geldanlage sind, sondern eine eigentumsorientierte Wohnungsbaugenossenschaft. Möchte man als Interessierter diese Liste einsehen, muss man Geld bezahlen. In selbigem Artikel empfiehlt die Stiftung Warentest diverse Angebote für vermögenswirksame Leistungen. Um diese einzusehen, muss man Geld zahlen. In ihrer aktuellen April-Ausgabe warnt die Stiftung Warntest nun erneut vor uns. Möchte man mehr wissen, muss man – Sie ahnen es – Geld zahlen.

 

Warum verhält sich die Stiftung Warentest so?

All das tut sie wohl, um trotz sinkender Auflagen und Online-Zugriffe wenigstens halbwegs profitabel und weiterhin relevant zu bleiben. Und das führt das zu reißerischen Überschriften, die die Leute wohl zu Klicks und Abos locken sollen. Auch wird gerne mal gelogen, dass Schokoladenhersteller chemische Zusätze verarbeiten, wenn dies nicht der Fall ist, es werden anscheinend in Tests die Gebrauchsanweisung nicht gelesen, damit ein Produkt schneller kaputtgeht. Oder es wird unsere eigentumsorientierte Wohnungsbaugenossenschaft auf eine kostenpflichtige Warnliste gesetzt, bei der es um Geldanlage geht. Auch unsere Genossen müssen darunter leiden.

 

Wie täuscht die Stiftung Warentest ihre Leser?

Denn wir werden konsequent schlechtgeredet. Hier ein Ausschnitt aus den unqualifizierten oder fachlich inkorrekten Aussagen der Stiftung Warentest über uns:

  1. Es werden Szenarien heraufbeschworen, in denen Mitglieder ihr gesamtes Guthaben verlieren, ohne dass hierfür ein reales Risiko besteht. Aktienfonds hingegen werden empfohlen.
  2. Es wird angedeutet, dass wir mit hohen Renditeversprechen „locken“.
  3. Es wird darauf angespielt, wir seien „windige“ Anbieter
  4. Es wird gesagt, wir würden keine Wohnungen an Mitglieder vermieten, sondern hätten unseren Fokus im Baubereich.
  5. Es wird als unseriös bezeichnet, mit der Arbeitnehmersparzulage oder der Wohnungsbauprämie zu werben, die unsere Mitglieder bekommen
  6. Es wird gesagt, ein externer Vertrieb sei dubios.
  7. Sie baut uns in Artikel über anscheinend dubiose Genossenschaften wie der Inco eG, GenoGen eG und AVG eG mit ein.
  8. Sie bezeichnet unsere Mitgliedschaft als Kapitalanlage. Sie unterschlägt den Lesern, dass unsere Dividende nur einer von vielen Mitgliedervorteilen ist, und nicht unser Hauptfokus.

Die Stiftung Warentest macht das nicht dumm. Denn sie hat sich noch nie getraut, uns all diese Dinge explizit vorzuwerfen. Weil sie diese Dinge wohl selbst nicht glaubt, bzw. weiß, dass solche Anschuldigungen an den Haaren herbeigezogen sind. Stattdessen spielt sie oft nur darauf an, oder versteckt sich hinter irreführenden Formulierungen.

 

Gefährliches Halbwissen der Stiftung Warentest?

Darüber hinaus hat die Stiftung Warentest die folgenden Aspekte in Bezug auf vermögenswirksame Leistungen oft wissentlich ignoriert oder kennt sie schlicht nicht:

  1. Die Stiftung Warentest versteht nicht, dass Vermögenswirksame Leistungen auch in die Mitgliedschaft bei einer eigentumsorientierten Wohnungsbaugenossenschaft fließen können. Das wird oft gar nicht erwähnt.
  2. Falls diese Option erwähnt wird, dann fast immer mit dem Zusatz, dass dies regionale Angebote seien, was nicht der Wahrheit entspricht.
  3. Bei Aktienfonds unterschlägt die Stiftung Warentest unserer Meinung nach das Risiko zu sehr.
  4. Dass und warum eigentumsorientierte Wohnungsbaugenossenschaften zurecht staatlich gefördert werden, und das am höchsten im Vergleich zu anderen VL-Angeboten, wird unterschlagen.
  5. Angebote für Vermögenswirksame Leistungen werden auf Rendite reduziert. Viele andere Vorteile werden unterschlagen.
  6. Wohnungsbaugenossenschaften werden als „Kapitalanlagen“ reduziert, obwohl sie das i.d.R. nicht sind.
  7. Es werden Lockangebote von Banken empfohlen, die offensichtlich nur dazu da sind, eine über das Kernprodukt hinausgehende Kundenbeziehung für die Bank aufzubauen.

 

Was ignoriert die Stiftung Warentest?

Besonders schade finden wir es, dass sich die Stiftung Warentest konsequent weigert, mit uns in Kontakt zu treten, und sich wenigstens in Grundsätzen mit diesem Sachverhalt auseinanderzusetzen. Denn die Stiftung Warentest ignoriert die folgenden Fakten über die DWG eG:

  1. Kein reales Risiko der Insolvenz
  2. Die Mitgliedschaft bei der DWG EG ist keine Kapitalanlage
  3. Wir werben nicht primär mit hohen Renditen
  4. Wir haben einen klar definierten Geschäftszweck
  5. Bei uns dürfen alle Mitglieder mitbestimmen und an der Generalversammlung teilnehmen
  6. Wir gehören mehreren verschiedenen Prüfungsverbänden an
  7. Wir stellen in der Generalversammlung alle Immobilien und Vorhaben vor und lassen uns dort alle wichtigen Verträge genehmigen
  8. Mitglieder bekommen bei uns ein freiwilliges Rücktrittsrecht eingeräumt
  9. Nichtbeitrittswillige Mitglieder werden aus der Genossenschaft ausgeschlossen
  10. Wir bieten unseren Mitgliedern zahlreiche Vorteile, die über die staatliche Förderung hinausgehen

All das ist letzten Endes armselig für ein Unternehmen, das von sich selbst behauptet mit „wissenschaftlichen und transparenten“ Methoden zu arbeiten. Wir empfinden das als hochgradig unseriös. Gleichzeitig sind wir weiterhin gerne bereit mit der Stiftung Warentest in Kommunikation zu treten, um diesen Missstand für die Zukunft zu beseitigen.