Zur WirtschaftsWoche – Ausgabe 39

Zur WirtschaftsWoche – Ausgabe 39

In der WirtschaftsWoche, Ausgabe 39 vom 20.09.2019, wurde ein Artikel mit dem Titel „Gemeine Genossen“ veröffentlicht. In diesem wird sich unter anderen kritisch mit der DWG eG auseinandergesetzt.

Als Ergebnis und abschließende Aussage stellt Herr Schönwitz fest, dass seriöse Genossenschaften keine telefonische Werbung von Mitgliedern brauchen.

 

Herr Schönwitz wird wahrscheinlich nicht wissen, dass die WirtschaftsWoche (also die Zeitung, in der er sich über Telefonvertrieb echauffiert) im sogenannten Abo-Geschäft im Telefonvertrieb an Privatpersonen vertrieben wurde.

 

Der Logik von Herrn Schönewitz folgend, würde das die WirtschaftsWoche zu einer unseriösen Zeitung machen. Wir wissen natürlich, dass fast alle Zeitschriften, egal ob Stern, Welt oder Handelsblatt mittels Telefonvertrieb ihre Abo-Zahlen in die Höhe treiben. Entweder wissen dies die Redakteure nicht (dann machen sie ihre Arbeit schlecht), oder Sie wollen die eigenen Leser manipulieren indem sie für andere Institutionen abweichende moralische Regeln aufstellen.

 

Wir wollen Herrn Schönewitz‘ Moral und seinen Artikel nicht werten. Aus unserer Sicht hätten beide etwas neutraler sein können.

 

Denn Wohnungsbaugenossenschaften tragen erheblich dazu bei, neuen Wohnraum zu schaffen. Die Politik und die Wirtschaft werben immer aktiver für Wohnungsbaugenossenschaften, also warum dürfen wir selbst dann nicht aktiv hierfür werben?

 

Natürlich gibt es bei Wohnungsbaugenossenschaften – wie in anderen Branchen auch – schwarze Schafe. Die Ermahnung von Herrn Schönewitz an die Prüfungsverbände, dass diese sorgfältiger prüfen sollten, kann nicht schaden. Aber generell ist festzustellen, dass Genossenschaften nach wie vor das mit Abstand geringste Insolvenzrisiko haben. So schlecht kann das Prüfungswesen im Genossenschaftswesen also nicht sein.

 

Als gute Genossenschaft wird abschließend die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft genannt, die ihren Kapitalanlegern 1,5% Zinsen für 10-Jahres-Festgeld verspricht. Unsere Mitglieder erhielten die letzten 14 Jahre im Schnitt 2,1 % Dividende pro Jahr (also 40% mehr), und bieten darüber viele weitere Vorteile, z.B. die genossenschaftseigenen Wohnungen zu beziehen.

 

Über alle Vorteile der Mitgliedschaft können Sie sich natürlich gerne auf unserer Internetseite erkunden.